Minoxidil Nebenwirkungen

Nebenwirkungen von Minoxidil

Insgesamt ist zu sagen, dass Minoxidil in der Regel nur geringste Nebenwirkungen mit sich bringt. Wenn es gegen Haarausfall verwendet wird, dann ist Juckreiz auf der Kopfhaut die am häufigsten anzutreffende Nebenwirkung. Diese kommt dabei jedoch nicht von Minoxidil sondern von anderen Inhaltsstoffen die im Haarwuchsmittel enthalten sind.

Einige dieser Mittel haben Alkohol. Dieser trocknet die Kopfhaut aus was dann wiederum zu Juckreiz führen kann. Neben dem Juckreiz kann es auch zu Schuppenbildung kommen und in schlimmeren Fällen kann sogar Akne auf der Kopfhaut gefunden werden.

Deswegen sollte man die Packungsbeilage lesen um sicherzustellen, dass das Präparat keinen Alkohol beinhaltet!

Die Anwendung von Minoxidil kann am Anfang auch zu verstärktem Haarausfall führen. Dies ist an sich kein Problem, sondern eine Nebenerscheinung die immer wieder auftritt. Langfristig erlaubt dieser initial verstärkte Haarausfall jedoch, dass die Haare dichter und dicker nachwachsen. Es ist also durchaus eine wünschenswerte Nebenwirkung!

Gegen Haarausfall wird Minoxidil in der Regel äußerlich angewendet. Wenn es hierbei zu schweren Hautreaktionen kommt, z. B. die oben genannte Akne auf der Kopfhaut, dann sollte das Mittel abgesetzt werden.

 

Minoxidil Nebenwirkungen

Gibt es eine Überdosierung? Was sind die Folgen?

Minoxidil wurde ursprünglich als Mittel gegen zu hohen Blutdruck verwendet. Bei überhöhter Dosierung kann es somit zu niedrigem Blutdruck führen. Weiterhin können Kopfschmerzen und Herzrasen vorkommen.

In vereinzelten Fällen wurde auch ein Kribbeln in den Händen und Fingern, sowie den Füßen und sogar im Gesicht berichtet. Diese Nebenwirkungen sind jedoch in keinem Fall die Regel sondern die absolute Ausnahme!

In ganz seltenen Fällen wurde auch von Übelkeit, Blutarmut, Veränderungen der Lunge und Magen-Darm-Beschwerden berichtet. Man sollte sich jedoch in all diesen Fällen im Klaren sein, dass diese in äußerst geringen Fällen bei Überdosierung und innerer Anwendung aufgetreten sind!

 

Wann kann man Minoxidil nicht einnehmen?

Minoxidil kann fast immer angewendet werden. Man sollte jedoch während der Schwangerschaft und während man Stillt auf die Anwendung von Minoxidil verzichten.

Des Weiteren sollte Minoxidil bei Kindern nur angewendet werden wenn dies unter ärztlicher Aufsicht geschieht.

Natürlich sollten Menschen die an einer Allergie oder Überempfindlichkeit gegen Minoxidil leiden darauf verzichten Minoxidil anzuwenden. Auch sollten Menschen mit Bluthochdruck die Verwendung bleibenlassen.

Patienten mit Herzerkrankungen sollten Minoxidil nicht verwenden da es sich auf den Blutdruck auswirkt. In all diesen Fällen sollte man zuerst mit dem Arzt über die Anwendung von Minoxidil sprechen.

Man sollte insgesamt auch darauf verzichten Minoxidil mit anderen Mitteln äußerlich anzuwenden.

 

Bekannte Wechselwirkungen

Es gibt nur wenige bekannte Wechselwirkungen von Minoxidil. Bei gleichzeitiger Einnahme mit Bethanidin oder Guanthidin können Wechselwirkungen auftreten. Dies kann auch bei der gleichzeitigen Verwendung von Alpha-Rezeptorenblockern der Fall sein. Diese Wechselwirkungen resultieren in diesen Fällen in einem rapiden und starken Blutdruckabfall. Gleiches kann auch bei der gleichzeitigen Einnahme von Neuroleptika passieren.

In seltenen Fällen kann die Anwendung von Minoxidil zu einer Ansammlung von Salzen und Wasser in Körper führen. Diese können in der Regel mit Diuretika wieder ausgeglichen werden.

Wie schon erwähnt, kann Minoxidil eine Senkung des Blutdrucks mit sich bringen. Dies kann oft durch die Einnahme von Betablockern verhindert werden.

 

Insgesamt sind Haarwuchsmittel mit Minoxidil wie z. B. Regaine oder Provillus gut verträglich. Man sollte jedoch auf Nebenwirkungen achten die auf die Einnahme zurückzuführen sind. In diesen Fällen ist es ratsam sich mit einem Arzt zu konsultieren und gegebenenfalls Minoxidil abzusetzen.

 

By Fred the Oyster (Own work) [Public domain], via Wikimedia Commons

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